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Unsere neue Webseite ist fertig und online

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir freuen uns euch heute mitteilen zu können, dass wir unsere neue Webseite fertiggestellt haben.

Ihr erreicht uns wie gewohnt unter den beiden bekannten Adressen:

Wir haben alle Artikel und Kommentare übernommen, sodass alles wie gewohnt weiterlaufen kann. Dieses Blog wird noch einige Zeit online bleiben, werden aber neue Artikel nur noch auf unserer neuen Webseite veröffentlichen.

Wir freuen uns auf euer Feedback.

Dortmund Nazifrei

Hirsch-Q-Prozess – Neues Beweismaterial aufgetaucht.

qlogoFür den Prozess des Übergriffes auf die Gaststätte Hirsch-Q ist heute (18.11.2013) eine Bombe geplatzt.

Nachdem der Inhaber der Bar Herr S. zur Vernehmung mit seiner Anwältin vorgeladen wurde legte er, nach einer kurzen Schilderung wie er auf die Geschehnisse die sich in seiner Gaststätte ereignett hatten aufmerksam gemacht wurde, dem Gericht eine frisch gebrannte CD vor auf der sich das komplette Video des Tatherganges von den Überwachungskameras befindet.

Die Situation im Gerichtssaal geriet nun in völlige Konfusion. Während einigen Angeklagten nun die schiere Unbegreiflichkeit der nun auf sie zukommenden Verhandlung aus dem Gesicht abzulesen war, entglitt vielen der Strafverteidiger als auch der Staatsanwaltschaft die Gesichtszüge. Zudem folgte noch die Aussage des Zeugen das er, auf anraten der damaligen Pressesprecherin der Oberstaatsanwaltschaft Frau H. das Video geschnitten zu Verfügung gestellt hätte, um die Persönlichkeitsrechte seiner Gäste zu waren. Diese Aussage sollte noch im Laufe des Gerichtsprozesses für viel erstaunen und Unglaubwürdigkeit.

Im Laufe des Prozesses wurden nun alle bisherigen Erkenntnisse neu gemischt.

Auch die noch im Anschluss vernommenen Polizeibeamten von denen zwei sich um die Sicherung von möglichen Videomaterial von Überwachungskameras der Umgebung kümmern sollten(wie das nicht mehr zu Verfügung stehende Video des Konzerthauses, welches von seinen Sicherheitsbeamten nicht korrekt gesichert wurde) merkte man an das sie keine Antworten darauf hatten warum sie den Besitzer der Hirsch -Q nicht noch einmal nach dem Video befragt hatten, obwohl dieser der Polizei sogar einen Downloade des gesamten Videos mit undeutlich gemachten Gesichtern seiner Gäste einige Tage nach seiner Befragung angeboten hatte.

Die Verteidigung der Angeklagten versuchte noch den geladenen Polizeibeamten S. schlechte Arbeit in Form Ihrer Recherche zu dem Video als auch der Übergabe-Wegen wie auch Manipulation am Gerichtsprozess-Verlauf vorzuwerfen. Auch Strafverteidiger Herr Picker versuchte vehement, die Existenz eines Schildes über die Information der Videoüberwachung im Eingangsbereich der Hirsch-Q zu fassen, als auch die Frage nach dem Winkel der Aufnahme zum öffentlichen Raum zu bestimmen. Klar wird hier einmal wieder, wie versucht wird nun verwertbares Beweismittel des Gerichtsprozesses, was zu einer Verurteilung der Angeklagten führen könnte, anzufechten. Letztendlich wurde die Vernehmung der Polizeibeamten S. und S. vertagt, da ihre Antworten zu den Fragen des Gerichtes aufgrund der neueren Beweislage anders ausfallen könnten.

Zur nächsten Vernehmung soll die ehemalige Pressesprecherin Frau H.  sowie zwei weitere Polizeibeamte geladen werden. Es bleib daher Spannend abzuwarten wie sich der Prozess weiter entwickeln wird.

Nächster Termin Montag der 25.11 um 10.30Uhr

Hirsch-Q Prozess (10. Verhandlungstag)

DIGITAL CAMERAAm 10. Verhandlungstag (9.10.2013) des „Hirsch-Q Prozesses“ wurden zwei Zeugen vernommen, die, bedingt durch die lange Zeit, die seit dem Tatvorgang vergangen ist, große Erinnerungslücken hatten.

Als erstes wurde Zeuge Dennis K. verhört, der nach einem Fußballspiel am Tatabend mit ein paar Freunden in die „Hirsch-Q“ gegangen war. Der Zeuge berichtete, er und seine Freunde hätten die Kneipe verlassen, um in eine andere Bar zu gehen, als sie plötzlich einen Knall und Geschrei hörten. K. habe gesehen, wie eine Gruppe von 6-10 Personen auf die Scheiben der „Hirsch-Q“ eintrat und an der Tür rüttelte. Er sagte auch, alle möglichen Gegenstände (Flaschen, Gläser und Stühle) wären zwischen den Angegriffenen und den Angreifern geflogen. Er habe auch gesehen, wie eine Person am Boden in einer Blutlache lag. Beim Anblick der beschriebenen Szene, sagte der Zeuge, wäre er in eine Seitengasse ausgewichen und habe die Polizei benachrichtigt.

Auf Nachfragen des Richters gab er an, er sei unsicher, ob vor der Auseinandersetzung schon Gäste vor der Kneipe gewesen wären, obwohl er nicht davon ausgehe. Zusätzlich sagte er, dass bei der angreifenden Gruppe Frauen dabei gewesen sein könnten. Die Männer hätten aber kurze Haare gehabt. Er könne sich aber nicht daran erinnern, dass Beteiligte Waffen bei sich gehabt hätten, glaubte aber sich erinnern zu können, dass Personen aus der Kneipe hinausgegangen seien. Der Richter verlas, dass der Zeuge bei seinem Verhör, drei Wochen nach der Tat, angegeben habe, dass die am Boden liegende Person aufgestanden wäre und den Hitlergruß ausgeführt hätte, um danach zusammen mit den anderen Mitgliedern der Gruppe zu flüchten. An dieses Detail konnte sich K. nicht mehr erinnern. Der Zeuge konnte allerdings auch beim Verhör schon keine*n der Täter*innen identifizieren.

Einige Fragen der Verteidigung an den Zeugen K. ergaben, dass er sicher sagen konnte, dass er in der Hirsch-Q keinen Baseballschläger gesehen habe. Auch habe er keine konkreten Parolen oder Ausrufe ausmachen können, die von der angreifenden Gruppe ausgegangen seien.

Der zweite Zeuge war der Polizeibeamte Marco R., der am Freistuhl einige der Angeklagten festgenommen hatte, da er von Kollegen, die an der Hirsch-Q waren darüber informiert worden war, dass sich eine Gruppe der an der Auseinandersetzung Beteiligten in ebendiese Richtung geflohen wäre. Auch dieser Zeuge konnte sich kaum mehr an die Vorgänge an besagtem Abend erinnern und wusste nicht einmal mehr genau, um welchen Fall es sich handelte, da er bereits an zwei Einsätzen beteiligt gewesen war, in denen es um Vorkommnisse an der Hirsch-Q ging. Er berichtete, er sei eingetroffen, nachdem einige seiner Kollegen eine Gruppe vermeintlicher Täter*innen an der Unterführung zum Dortmunder Hauptbahnhof festgenommen hätten. Auf Nachfrage des Richters gab er an, sich nicht mehr an mögliche Wunden der Festgenommenen erinnern zu können, auch sagte er, er habe nicht feststellen können, welcher Gruppierung die Personen angehörten. Er wusste nicht mehr, wer die Angeklagten festgenommen und belehrt habe. Der Richter bestätigte durch den Vermerk, den der Beamte an dem Abend verfasst und unterschrieben hatte, dass er tatsächlich am Einsatz beteiligt gewesen war und die Angeklagten ins Polizeigewahrsam gebracht hat, woraufhin sie von weiteren Beamten befragt wurden. Dem Aktenvermerk war zu entnehmen, dass er die Gruppe dem „rechten Spektrum“ zugeordnet hatte.

Nachdem die Verteidigung fragte, aufgrund welches Verdachts ihre Mandanten in den Arrest verbracht wurden, sagte der Zeuge aus, dass die Beschreibung der flüchtigen Täter, die die „Hirsch-Q“ angegriffen hatten, passte auf die Gruppe und auch ihre Fluchtrichtung habe übereingestimmt. Deswegen wären sie verdächtig gewesen und wären festgenommen worden.

Der Prozess wird am 16.10. ab 9.15 Uhr fortgeführt.

Hirsch-Q-Prozess Tag 9 (07.10.2013)

qlogoAm Montag fand der neunte Verhandlungstag im Hirsch-Q-Prozess im Landgericht Dortmund statt. Johannes J., der bei dem Prozess Nebenkläger ist, wurde als Zeugen vernommen. Er besuchte an besagten Abend die Hirsch-Q. Er sagte aus, dass er öfter mit seinem Freunden da war, an diesem Abend jedoch allein dort gewesen wäre.

Bevor es zu der Schilderung des Angriffs kam, betonte der Zeuge, dass er keine klare zeitliche Abfolge der Geschehnisse im Gedächtnis habe, da er immer noch traumatisiert sei.

Er sagte, er könne nicht genau sagen, wann er in der Hirsch-Q angekommen sei, doch es sei definitiv vor halb 12 gewesen, da ein Bekannter, den er vor Ort traf, um halb zwölf gegangen wäre.

Johannes J. berichtete, dass er sich im vorderen Bereich der Kneipe befand und dort mit einem weiteren Bekannten geredet habe. Plötzlich hätte es einen großen Knall gegeben, jemand habe „Nazi-Angriff“ gerufen. Außerdem wären Flaschen geflogen und die Gäste hätten sich im hinteren Teil der Kneipe in Sicherheit gebracht. Der Zeuge sagte aus, dass Durcheinander herrschte und die Menschen rein- und rausliefen. Danach bemerkte J., der von Innen durch die Fensterfront der Kneipe sah, eine Schlägerei draußen vor der Kneipe. Außerdem hätten draußen mehrere Personen mit Bomberjacken und Springerstiefeln vor der Tür gestanden.

Es wurden Rufe laut, dass jemand die Polizei rufen solle, woraufhin die Information zu ihm durchdrang, dass das geschehen sei. Auch rief jemand, die Eingangstür müsse zugehalten werden, woraufhin der Zeuge genau das versuchte, aber nach weiterer Hilfe rief, da von außen zwei Nazis versuchten die Tür aufzuziehen. Einer der Angreifer habe seinen Fuß umfasst um ihn zu Fall zu bringen, sagte der Zeuge, der andere habe am äußeren Griff der Tür gezogen.

Ein Angestellter der Hirsch-Q, Frank, der zuvor hinter der Theke gestanden hatte, soll laut Aussage des Zeugen, auf einmal einen Baseballschläger in den Händen gehalten haben und einem Angreifer auf die Finger und auf den Kopf geschlagen haben, um zu verhindern, dass es den Angreifern gelingt die Tür zu öffnen.

Danach ging Johannes J. in den hinteren Bereich der Kneipe und sah draußen zwei Frauen, die gegen die Fensterscheibe traten. Er wollte davon ein Video machen, doch der Speicher seines Handys hatte zu wenig Speicherplatz.

Auf dem Weg zur Toilette, die sich im Kellergeschoss befindet, bemerkte der Zeuge eine liegende Person mit dem Kopf nach unten vor der Theke, die angeblich zu den Angreifern gehörte. Johannes J. gab an, er habe angenommen, die am Boden liegende Person sei tot. Die Aussage über die am Boden liegende Person, deckt sich mit der Aussage vom Zeugen J. am achten Verhandlungstag.

Auf der Toilette bemerkte der Nebenkläger Schnittverletzungen am Schienbein und am Arm. Das Schienbein wies eine lange Schnittwunde auf, seine Hose war blutig und seine Brille kaputt. Später wurde er deswegen im Krankenhaus behandelt.

Außerdem erinnerte sich der Zeuge, dass eine Person draußen am Boden lag. Wer das war, wusste er nicht.

Zwei Monate später wurde Johannes J. von der Polizei vernommen, es wurden ihm zahlreiche Fotos gezeigt. Auf einem Foto erkannte er eine Angreiferin wieder, die nun auf der Anklagebank sitzt. Auch im Gerichtssaal sprach er von einer „starken Ähnlichkeit“ zwischen der Angeklagten und der, von ihm beobachteten Angreiferin, die gegen die Schreibe getreten hatte. Das veröffentlichte Video des Angriffs auf die Kneipe habe er sich nicht ansehen können, sagte der Nebenkläger. Darüber hinaus sagte der Zeuge aus, dass er unter verstärkten Angststörungen leide, die aber schon seit 2008 existierten. Nach dem Angriff habe er sich längere Zeit nicht alleine auf die Straße getraut. Nach diesem Abend besuchte der Zeuge noch zwei- oder dreimal diese Kneipe.

Den Prozessbeobachterinnen und –beobachtern stieß das Verhalten der Angeklagten während der Vernehmung sehr negativ auf. Jan und Sven K. lachten über die Äußerungen des Nebenklägers, verspotteten ihn durch Gestik und Mimik und zeigten besonders ihre selbstdarstellerische Haltung. Der Zeuge zeigte sich mehrfach schockiert über diese Tat und beteuert, so etwas habe er noch nie zuvor erlebt. Die Angststörung und das Trauma des Nebenklägers nahmen die Angeklagten und die wenigen Nazis im Publikum zum Anlass, gespielt mitleidige Mienen aufzusetzen und dümmlich zu lachen und zu grinsen.

Der nächste Verhandlungstag ist der 09.10.2013 um 12 Uhr. Treffpunkt derer, die den Prozess beobachten möchten, ist um 11.30 Uhr

Ausstellung „Rechtsextreme Gewalt in Deutschland von 1990 bis 2013“

mkkFotografien und Texte von Sean Gallup

Am Sonntag den 29, September habe ich die Ausstellung „Rechtsextreme Gewalt in Deutschland von 1990 bis 2013“ im Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte besucht und möchte euch meine Eindrücke schildern. Dort werden noch bis zum 27. Oktober insgesamt 21 Bilder von Sean Gallup ausgestellt, die mit einem dazugehörigen wirklich guten Begleitheft, die Geschichten hinter den Fotos erzählen.

Beim betreten des wirklich kleinen Bereichs der Ausstellung machte sich bei mir erst mal Ernüchterung breit. Erwartet hatte ich etwas Anderes, etwas Größeres. Wie falsch mein erster Eindruck war, soll dieser Bericht vermitteln.

Die Bilder sind fortlaufend nummeriert und in dem Begleitheft findet sich zu jedem Bild die dazugehörige Geschichte. Und das sind eindrückliche, teils extreme Geschichten, die tief berühren. Von Opfern und von Tätern. Von Einsichten, von Reue und von Hilflosigkeit.

Da ist der Imbissbudenbesitzer, der bei einem Brandanschlag seinen Imbissstand verlor und Mithilfe von lokalen Behörden und Opferverbänden, die Spenden für ihn sammelten, seine Imbissbude wieder aufbauen konnte. Er sagt: „Irgendwas stimmt nicht mit der Politik“. Oder die von Bernd „Stippi“ Köhler, der nach einem Faustschlag und darauf folgend mehreren Fußtritten gegen den Kopf von Sven P. verstarb. Um die Tat zu verwischen, versuchte Sven die Leiche zu verbrennen.

Auch die Geschichte einer Aussteigerin wird erzählt. Wie sie in die Szene geriet, was sie dort erlebt und empfunden hatte. Wie sie langsam merkte, dass irgendwas nicht richtig war und schließlich, während eines Aufenthaltes in U-Haft in Kontakt mit „Exit Deutschland“ kam, die ihr dabei halfen, endgültig aus der Szene auszusteigen.

Die Morde der „NSU“ werden ebenfalls thematisiert. Gallup schreibt hierzu: „Die Morde stellen eine neue, tragische und mörderische Dimension rechter Gewalt in Deutschland das und werden wohl als eines der dunkelsten und beschämendsten Kapitel in der Geschichte der deutschen Strafverfolgungsbehörden eingehen“.

Das sind vier Beispiele für die Geschichten zu den Bildern, die er mit seinen Texten in dem Begleitheft eindrucksvoll schildert. Er gibt keine Antworten. Einer der Gründe, warum ich das Museum nachdenklich und mit einem beklemmenden Gefühl nach zwei Stunden verlassen habe.

Einen Kritikpunkt habe ich allerdings. Ich finde es sehr schade, dass der Mord aus dem Jahr 2005 an „Schmuddel“ alias Thomas Schulz nicht thematisiert wurde. Wäre damit doch ein direkter Bezug zum Jetzt möglich gewesen. Sein Mörder Sven K. sitzt aktuell vorm Landgericht Dortmund im sogenannten Hisch-Q-Prozess auf der Anklagebank. Dort wird der Überfall einer Gruppe von Nazis auf das Dortmunder Szenelokal verhandelt. An dem unter anderem auch Sven K. und sein Bruder beteiligt gewesen sein sollen.

Begleitprogramm zur Ausstellung

Lesung “Mutterkorn” am 10.10. um 19:30 im Fritz-Henßler-Haus

Folder Mutterkorn_Layout 1Am 10.10.2013 liest Leonhard Seidel aus seinem Roman „Mutterkorn“ im Fritz-Henßler-Haus.

Durch die Morde des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ ist die Problematik rechter Gewalt in das Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Der Autor Leonhard F. Seidl setzte sich in seinem Roman „Mutterkorn“ bereits vor dem Bekanntwerden der Ereignisse um den NSU mit Gewalt und rechter Gesinnung von Jugendlichen auseinander. Spannend und intelligent geschrieben liest sich „Mutterkorn“ wie eine Mischung aus Krimi und sozialkritischem Entwicklungsroman. Er liefert damit nicht nur Jugendlichen Stoff für intensive Auseinandersetzungen und kontroverse Diskussionen.

Die DGB-Jugend und der Jugendring Dortmund laden zu diese Autorenlesung in das Fritz-Henßler-Haus am 10.10. 2013 um 19:30 Uhr ein.

 

Ach ja und für ungebetene Gäste noch dieser Hinweis:

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen,die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.